Das Merinolandschaf

Wir beschäftigen uns ausschließlich mit dem Merinolandschaf, oder auch "Württemberger" genannt.

Das Merinolandschaf ist in erster Linie im süddeutschen Raum verbreitet. Es entstand im 19. Jahrhundert aus der Kreuzung der Landschafrassen mit Merinoschafen. Anfang dieses Jahrhunderts erfolgte eine Einkreuzung mit Merinofleischschafen. Wie auch bei den Fleischschafen wird beim Merinolandschaf der Fleischfülle, d.h. einer möglichst guten Ausbildung der wertvollen Teilstücke wie Keule, Rücken und Lende züchterisch besonderes Augenmerk geschenkt.


Rassentypische Merkmale

Das Merinolandschaf ist ein mittelgroßes bis rahmiges Schaf mit keilförmigen, langem, hornlosen Kopf mit typischen Wollschopf und breiten, leicht hängenden Ohren. Die Brust ist breit und genügend vorgeschoben. Die Mittelhand ist möglichst lang mit straffen, breitem Rücken, guter Rippenwölbung und langen, tiefen Flanken. Die Hinterhand zeigt ein langes, breites Becken und gut ausgebildete Innen- und Außenkeulen. Hautfalten sind unerwünscht. Gute Bauchbewollung. Die weiße Wolle zeigt Merinocharakter mit einer Feinheit von 26-28 Mikron. Gute Marsch- und Koppelfähigkeit zur Nutzung unterschiedlichster Futterflächen im Jahresablauf. Asaisonales Brunstverhalten mit einer Fruchtbarkeit von 180 - 220% / Mutterschaf und Jahr. Hohe Zuwachs- und Fleischleistung. Marktgerechte Schlachtkörperqualität.
 


Zuchtziel

Züchtung eines widerstands-, marsch- und pferchfähigen Schafes zur großflächigen Landschaftspflege mit hoher Leistung bei allen Intensitäten. Es ist gut bemuskelt, fruchtbar, asaisonal brünstig mit besten Muttereigenschaften.
 


Leistung
 

 

Gewicht

Wolle

Geborene Lämmer pro Jahr

Altbock

140-180 kg

6,5-7,0 kg

Mutterschaf

80-120 kg

4,0-5,0 kg

ca. 1,4